Kleine Weinschule für Genießer

Kleine Weinschule

Zu dieser Zeit wird der Alkoholkonsum auf die Couch verlagert. Höchste
Zeit dem ganzen etwas mehr Stil und Genuss zu verleihen.

Denn nichts liegt mir mehr am Herzen, als dass Sie Ihren Wein optimal
genießen können.

Fangen wir also am besten mit der Nase an. Denn schon beim Öffnen der
Flasche, egal ob nun Korken oder Schraubverschluss, strömt Ihnen ein
(hoffentlich) angenehmer Duft entgegen.

Frauen haben übrigens laut Untersuchungen das feinere Näschen. 

Einmal im Glas, dicht unter die Nase gehalten, strömen uns die primären
Aromen entgegen. Das sind jene, die von den Trauben stammen. Dabei kann
eine geschulte Nase die verschiedenen Rebsorten unterscheiden und auch
benennen.

So riecht ein Sauvignon Blanc meist nach Stachelbeeren oder
gemähtem Gras. Ja, richtig gelesen- gemähtes Gras. Die breite des
Spektrum hängt ebenso vom Klima ab, in dem die Traube gereift ist und
wann sie gepflückt wurde.

Danach kommen die sekundären Aromen ins Spiel. Sie entstehen durch die
Herstellung- vor allem bei Verwendung von Hefe und Bakterien. Das
Butteraroma des Chardonnays stammt zum Beispiel von einer bestimmten
Bakterienart.

Die tertiären Aromen entstehen durch den Ausbau und durch kontrollierte
Interaktion mit Sauerstoff. Im Champagner und Sherry findet man deshalb
oft nussige Noten.

Die Aromen die wahrgenommen werden reichen übrigens von Aprikose, Birne,
Quitte bis hin zu braunem Zucker, Eiche und Trüffel. Da ist wirklich
alles dabei.

Sie können in der vielen Zeit zu Hause Ihr Näschen
trainieren und sich selbst testen. Wie gut seid sind Sie im Riechen geschult?

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